Ein Wellendichtring kann nur so gut arbeiten wie seine Umgebung.

Wellenoberfläche, Vorspannung, Wurmfeder, Dichtlippengeometrie, Werkstoff und Schmierung greifen wie Zahnräder ineinander. Fehlt einer dieser Faktoren oder ist er nicht optimal ausgelegt, leidet die Dichtwirkung.
Deshalb beginnt eine zuverlässige Abdichtung nicht beim Austausch der Dichtung, sondern bei der richtigen Auslegung des gesamten Systems.
Eine zuverlässige Abdichtung entsteht nicht zufällig. Worauf es wirklich ankommt:
Die Wurmfeder hält die Radialkraft konstant und sorgt für eine zuverlässige Dichtwirkung über den gesamten Temperaturbereich. Eine zuverlässige Dichtwirkung entsteht erst durch das Zusammenspiel von Dichtlippe, Vorspannung und Wurmfeder.
Wurmfeder: hält den Anpressdruck dauerhaft aufrecht.
Dichtlippe: dichtet gegenüber der Welle ab.
Vorspannung: sorgt dafür, dass die Dichtlippe sicher auf der Welle anliegt.
Die Dichtwirkung ist abhängig von:
- Der Ausführung der Wellenoberfläche
- Der Auslegung der Wurmfeder
- Der Geometrie der Dichtlippe
- Den Eigenschaften des Elastomerwerkstoffs
- Dem Schmierzustand