23.08.2019

Engineering Solutions in der Windkrafttechnik

Eine besonders knifflige Herausforderung konnte durch anwendungsspezifische Auslegungen perfekt erfüllt werden.

Windkraftanlagen stellen durch die enormen Belastungen und die extremen Temperaturunterschiede auch besondere Herausforderungen an die Dichtungstechnik der rotierenden Teile. Genau aus diesem Grund stoßen Standarddichtungen schnell an ihre Grenzen, sind doch oftmals spezielle Auslegungen in Material und Geometrie erforderlich. Im nachfolgend dargestellten Best Practice Beispiel geht es um eine speziell entwickelte Kolbendichtung für eine Fettpresse.

Projekt:
Dichtung für Folgekolben für Zentralschmieranlage

Branche:
Windkrafttechnik

Anwendung:
Folgekolben für Medienbehälter aus Kunststoff PMMA einer Zentralschmieranlage mit den Medien Öl und Fett.

Anforderungen:
Der Behälter der Fettpresse ist aus Kunststoff gefertigt mit einer sehr glatten Oberfläche. Die Toleranzlage ist mit +– 2,5 mm bei einem Durchmesser von 290 mm sehr groß. Zudem ist der Behälter in der Anwendung einer Rotation ausgesetzt.

Test/Versuchsaufbau:
FEA-Berechnung zur Auslegung der erforderlichen Dichtlippengeometrie für die min./max. Toleranzen. Testreihe mit verschiedenen Geometrien unter Berücksichtigung der beiden unterschiedlichen Medien und Rotationsbelastungen.

Ergebnis:
- Die kundenspezifisch abgestimmte ttv Kolbendichtung erfüllt alle Kundentests in vollem Umfang.

- Keine Einschränkungen hinsichtlich der Performance auch unter Einsatz des „worst case" Mediums eines dünnflüssigen Spindelöls.

- Kosteneffizientes Bauteil durch gespritzte Ausführung.